Meteor

Mit dem Forschungsschiff Meteor wurde eine der wichtigsten ozeanographischen Expeditionen des 20. Jahrhunderts unternommen.

 

Chronik

 

Die Meteor wurde 1915 als Militär-Schiff der Iltis-Klasse vom Stapel gelassen und blieb nach dem Ende des ersten Weltkrieges unvollständig zurück. Mit nachdrücklicher Unterstützung der Marine, entwickelte Dr. Alfred Merz ein Programm zur systematischen Beschreibung der meteorologischen, chemischen und topographischen Attribute des Atlantischen Ozeans.

 

Die Expedition startete im April 1925. Unglücklicherweise starb Dr. Merz bei einem Zwischenstop in Buenos Aires an einer Lungenentzündung. Danach durchquerte die Meteor noch 14-mal den Atlantischen Ozean und erstellte wissenschaftliche Profile des Bereichs zwischen 20°N und 55°S. Diese Expedition erstellte ebenfalls als Erste umfangreiche Studien zur Oberflächenverdampfung.

Nachdem die Meteor im Jahre 1927 nach Deutschland zurückkehrte, wurde sie weiter zur Forschung und Fisch-Schutz eingesetzt.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von der Sowjetunion übernommen und in Ekvator umbenannt. Noch 1972 verwendete das Militär sie als Kasernen-Schiff im Baltischen Meer.

 

Technische Daten: Forschungssschiff (1f/2m)

Bau: Reichsmarinewerft, Wilhelmshaven, Deutschland; 1924

 
 
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